von
Toni Sanders

„Gas geben“ ist auf den Plakaten der NPD zu lesen, daneben ihr Spitzenkandidat auf einem Motorrad. Nur durch diese Text-Bild-Kombination ist es der NPD gelungen, den Tatbestand der Volksverhetzung lediglich knapp zu streifen.
Denn bei diesem Slogan in Verbindung mit „national“-Politik denke nicht nur ich an Gaskammern und Auschwitz und das Schicksal, das die Nazis ihren Gegnern einst angedeihen liess. Auch Juden, Sinti und Roma, „slawischen Untermenschen“, sogenannten körperlich und geistig Behinderten, jder Art von „Untermenschen“ und allen Menschen, die sie für „lebensunwert“ hielten.
Davon, dass die Nazis von gestern nicht soviel anders sind als die Nazis von heute, zeugen diese Wahlplakate und zeugen ihre Angriff auf andere Menschen, die seit 1990 zu (ich glaube) 139 Todesopfern führten.

Deshalb: kommt alle zur Kundgebung gegen die NPD
am Freitag 19. August um 17 Uhr
Sonnenallee/Hertzbergstrasse